Bereit für das Projekt Digitalisierung?

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Doch was bedeutet das für das Marketing der Zukunft?

Digitalisierung in Österreich - was ist zu tun?

Inzwischen beschäftigen sich in fast allen Branchen, Industriebereichen und Unternehmenskategorien Geschäftsführer, IT-Leiter, Marketingangestellte und viele mehr tagtäglich mit allerlei Fragestellungen rund um das Projekt Digitalisierung.

Denn mit „Lass uns digital werden“ ist es hierbei nicht getan. Vielmehr geht es darum, das Geschäftsmodell, Produkte und Services neu zu überdenken und gegebenenfalls umzustrukturieren, um sie optimal auf die Anforderungen der digitalen Welt zurecht zu schneidern.

Arthur D. Little Austria, die Wirtschaftskammer Österreich, Hutchison Drei Austria sowie der KMU Institutsvorstand der Wirtschaftsuniversität Wien den Status der Digitalen Transformation österreichischer KMUs untersucht.

Die wichtigsten bzw. markantesten Ergebnisse der Studie möchten wir Ihnen vorstellen.

1. Für den Vertrieb relevante Kommunikationskanäle

Für den Vertrieb ist nach wie vor der E-Mail-Versand das Kommunikationsmedium Nummer 1, allerdings kommen immer mehr unterschiedliche Kanäle, wie zum Beispiel Social Media, Webshop, Marktplätze etc. zum Einsatz.

Gerade in diesem Zusammenhang ist es daher wichtig, die Kommunikation – allen voran die Produktkommunikation – über alle relevanten Kanäle hinweg konsistent zu managen. Denn nichts ist ärgerlicher, als als potentieller Kunde über verschiedene Kanäle widersprüchliche Informationen zum gewünschten Produkt zu erhalten. So wird der neu gewonnene Kunde nämlich schnell zum Wunschgedanken – denn der ist längst zur Konkurrenz abgewandert.

 

Das Potential vieler KMUs schlummert genau hier

Wenn Sie es schaffen, Ihre Produktdaten konsistent über die für Ihre Kunden relevanten Kanäle zu transportieren und Ihnen die Informationen zur Verfügung stellen, die sie wünschen, dann Herzlichen Glückwunsch!
Sie haben es geschafft und die Theorie erfolgreich in die Praxis transformiert.

2. Herausforderungen der digitalen Transformation

Für österreichische Unternehmen ist der größte Schmerzpunkt die fehlende Information bzw. das fehlende Know-How über die Digitale Transformation.

Nachvollziehbar – ohne Know-How im Team bzw. ohne externe Unterstützung tut man sich schwer, sein Unternehmen zukunftssicher aufzustellen und bereit für das digitale Dasein zu machen. „Digitalisieren ja, aber wie?“ hört man nicht selten.
Sicherlich ist diese Haltung mitverantwortlich dafür, dass einige KMUs in Österreich mit der Digitalisierung auf Kriegsfuß stehen.

Auch der dritte und letzte Fakt hängt damit zusammen:

3. Der Großteil der KMUs in Österreich sieht sich als „Digitaler Neuling“ bzw. „Digital bewusst“

Eine gemeinsame Sicht auf das große gesamtheitliche Bild

Bei der Digitalisierung geht es vor allem um eine gemeinsame Sicht auf das große gesamtheitliche Bild auf oberster Ebene, mit dem Commitment in der gesamten Organisation.
Notwendige priorisierte Schritte müssen gemeinsam verdaubar für die Organisation beschritten werden – mit dem Ziel erster und schnell sichtbarer Erfolge und der Offenheit, gemeinsam in der Organisation weiter zu lernen und sich zu stets verbessern.

Es bedeutet viel Austausch auf unterschiedlichen Ebenen in Form von interdisziplinären Teams und Formaten.