Insider One
Insider One · Implementierungspartner DACH

Migration zu Insider One:
Der praktische Leitfaden

Warum Unternehmen zu Insider One wechseln, wie eine Migration in der Praxis abläuft — und wie Premedia Sie als zertifizierter Implementierungspartner durch jeden einzelnen Schritt begleitet.

Premedia ist zertifizierter Insider One Partner — einer der wenigen im DACH-Raum
Insider One
3–8Monate durchschnittliche
Migrationsdauer
5Workshop-Phasen von Kick-off
bis Kampagnen-Übernahme

Auf einen Blick

  • Unternehmen wechseln zu Insider One meist aus einem von zwei Gründen: Sie wollen mehrere Einzelwerkzeuge konsolidieren, oder sie stoßen mit einer bestehenden Lösung an ihre Grenzen.
  • Premedia begleitet Sie als zertifizierter Implementierungspartner durch den gesamten Prozess — von der ersten Abstimmung bis zur Übernahme bestehender Kampagnen.
  • Die Migrationsdauer liegt je nach Setup zwischen 3 und 8 Monaten — Legacy-Daten und Freigabeprozesse verlängern den Zeitplan zusätzlich.
  • Die eigentlichen Kosten entstehen selten bei der Lizenz, sondern bei Integration und internem Aufwand — hier begleitet Premedia Sie gezielt.
  • Die größten Risiken sind organisatorisch, nicht technisch: fehlende Team-Akzeptanz kostet mehr Zeit als jede API-Anbindung.
Die Gründe

Warum wechseln Unternehmen zu Insider One?

Die Gründe für den Wechsel sind unabhängig von der jeweiligen Ausgangslösung meist ähnlich gelagert: Unternehmen wollen mehrere Einzelwerkzeuge konsolidieren, oder sie stoßen mit einer bestehenden Lösung an ihre Grenzen. Die folgenden Beispiele sind exemplarisch — nicht abschließend.

Anna Täschner, Dominik Redhammer-Ljubas und Lisa Reith
Anna Täschner (Growth Managerin, Insider One), Dominik Redhammer-Ljubas (Prokurist, AVIA) & Lisa Reith (Director Market Retail, Premedia)
Typischer WechselgrundBeispielhafte Anbieter
Herauswachsen aus einer ursprünglich auf kleinere Kund:innen zugeschnittenen Lösung, sobald Datenvolumen, Kanalvielfalt und Segmentierungsansprüche steigenz. B. Brevo, Klaviyo
Hohe technische Abhängigkeit im Tagesgeschäft — Kampagnenanpassungen erfordern IT-Ressourcen oder Entwicklungsaufwand statt Self-Service für das Marketing-Teamz. B. Salesforce Marketing Cloud, Emarsys
Wunsch nach einer Plattform, die KI-gestützte Personalisierung und Kanalsteuerung von Haus aus mitbringt, statt diese Fähigkeiten zusätzlich um eine reine CDP-Lösung herum aufbauen zu müssenz. B. Dymatrix
Einordnung

Diese Cluster sind Orientierung, keine feste Zuordnung — einzelne Anbieter passen je nach Ausbaustufe und Kundensegment durchaus in mehr als eine Kategorie. Der grundsätzliche Migrationsaufwand hängt ohnehin weniger vom Namen der Ausgangsplattform ab als von der Anzahl angebundener Umsysteme (z. B. CRM, ERP, PIM) und der Anzahl verschiedener Arten von Datensätzen (Account, Kunde, Transaktion etc.).

So begleitet Sie Premedia

Wie läuft eine Insider-One-Migration mit Premedia konkret ab?

Als zertifizierter Implementierungspartner kennen wir den Prozess aus zahlreichen Projekten im DACH-Raum. Das ist unser gemeinsamer Weg mit Ihnen — von der ersten Abstimmung bis zur laufenden Kampagne. Projektmanagement und Koordination aller beteiligten Stakeholder auf Kunden- und Anbieterseite laufen dabei durchgängig mit.

Moritz Wolff und Wolfgang Erlebach
Moritz Wolff (Senior Vice President, Insider One) & Wolfgang Erlebach (CEO & Partner, Premedia)
1

Projekt-Kick-off

Gemeinsam holen wir alle relevanten Stakeholder ab, klären Rollen und Verantwortlichkeiten, legen Meeting-Formate und Kommunikationstools fest und definieren Zeitplan und Milestones.

2

Use-Case-Workshops

In diesem Schritt legen wir gemeinsam fest, welche Use Cases und Kampagnen umgesetzt werden sollen — und welche Daten dafür für Segmentierung und Aktivierung nötig sind.

3

Data-Workshops

Anschließend klären wir, aus welchen Systemen die benötigten Datenattribute stammen und wie wir sie für Insider One aufbereiten.

4

Technische Umsetzung

Auf dieser Basis bauen wir die Integrationsarchitektur und Schnittstellen auf, damit die relevanten Daten in der richtigen Kadenz mit Insider One ausgetauscht werden.

5

Templates, Journeys & Kampagnen-Übernahme

Bestehende Vorlagen, automatisierte Journeys und laufende Kampagnen übernehmen wir bzw. bauen sie in Insider One neu auf — inklusive kontrolliertem Mail-Warm-up der neuen Versanddomain für stabile Zustellraten ab dem ersten Tag.

Im Anschluss an diese Workshop-Phasen übernehmen wir Testing, Go-Live und die Schulung Ihrer internen Teams, bevor das Projekt in den eigenständigen Regelbetrieb übergeht — Premedia bleibt dabei durchgängig Ihr Ansprechpartner.

Referenzprojekt

Auch bei der MTH Retail Group hat Premedia eine kombinierte CDP- und Marketing-Automation-Lösung auf Basis von Insider One für die Marken LIBRO & PAGRO DISKONT implementiert, ergänzt um das CRM Zoho. Ziel war es, bestehende Datensilos aufzubrechen und sämtliche Kund:innendaten in Echtzeit in einem zentralen Profil zusammenzuführen — als Grundlage für eine dynamische, personalisierte Kommunikation über alle Touchpoints hinweg, statt eines starren, kampagnengetriebenen Ansatzes. Mehr zum Projekt.

Ulrike Kittinger, Geschäftsführerin LIBRO & PAGRO DISKONT

„Die nahtlose Integration aller Touchpoints macht es möglich, jede Kundeninteraktion zu personalisieren.“

Ulrike Kittinger
Geschäftsführerin, LIBRO & PAGRO DISKONT
Der Zeitrahmen

Wie lange dauert eine Migration zu Insider One?

Es gibt keine pauschale Antwort — aber einen realistischen Rahmen, der sich aus dokumentierten Projekten und der jeweiligen Komplexität ableiten lässt.

Migrationsdauer nach Setup-Komplexität
Single-Channel-Wechsel
3–4 Mon.
Multichannel-Setup
4–6 Mon.
Volle CDP-Migration
6–8 Mon.

Die tatsächliche Dauer hängt stark vom individuellen Setup ab. Sobald mehrere Umsysteme und verschiedene Arten von Datensätzen sauber integriert werden müssen, bewegen sich Migrationsprojekte nach unserer Projekterfahrung im DACH-Raum meist im Bereich von drei bis acht Monaten — abhängig von Komplexität, internen Freigabeprozessen und der Anzahl der Marken oder Länder im Rollout.

Was die Dauer verlängert

  • Legacy-Datenqualität: Uneinheitliche Kundenidentifikatoren oder fragmentierte historische Daten verlängern die Identity-Resolution-Phase deutlich.
  • Anzahl angebundener Systeme: Jede zusätzliche Quelle (CRM, ERP, Shop-System, Data Warehouse) erhöht den Abstimmungs- und Testaufwand.
  • Interne Freigabeprozesse: Gerade in regulierten Branchen verlangsamen Security- und Datenschutz-Reviews den Zeitplan zusätzlich.
  • Journey-Validierung: Der Wechsel bringt auch neue Möglichkeiten — Insider One kann Journeys anders aufsetzen als das Altsystem. Deshalb validieren wir zu Beginn gemeinsam, welche bestehenden Journeys und Templates 1:1 übernommen werden, welche sich mit den neuen Möglichkeiten sinnvoll weiterentwickeln lassen, und welche schlicht veraltet sind und nicht mehr die gewünschte Wirkung erzielen. Dieser Abstimmungsschritt kostet Zeit, zahlt sich aber aus.
Die Kosten

Was kostet ein Wechsel zu Insider One wirklich?

Insider One veröffentlicht zwar keine öffentliche Preisliste, ist im Erstgespräch aber sehr transparent bei Lizenzkosten und Konditionen. Die Lizenzkosten können Sie direkt mit Insider One klären, oder Sie fragen sie gemeinsam mit uns im Rahmen der Projektberatung ab — beides ist möglich. Der Implementierungsaufwand ist davon unabhängig und richtet sich vor allem nach der Projektkomplexität.

So unterstützt Sie Premedia beim Wechsel

Als Implementierungspartner übernehmen wir den größten Teil der Arbeit genau dort, wo es beim Wechsel wirklich zählt:

  • Projekt-Setup & Zielsetzungsberatung: Wir helfen Ihnen, das Projekt von Anfang an richtig aufzusetzen — mit klarem Zeitplan. Dazu beraten wir Sie, wie Sie Insider One am besten für Ihre Ziele nutzen: Geht es in erster Linie um die Ablöse eines Altsystems, oder verfolgen Sie weitergehende strategische Ziele wie Umsatzwachstum aus Bestandskunden, höhere Kundenbindung oder eine schnellere Skalierung in neue Märkte? Konkret: Aus dem Ziel „Umsatzwachstum aus Bestandskunden“ wird ein priorisierter Fahrplan, welche Journeys zuerst migriert und welche neu gedacht werden.
  • Projektkoordination: Wir koordinieren alle Beteiligten auf Kunden- und Anbieterseite und planen Reviews und Abnahmen mit Ihren Fachbereichen, damit intern möglichst wenig zusätzliche Kapazität gebunden wird. Konkret: Ein zentraler Projektplan mit klaren Meilensteinen, den alle Beteiligten — bei Ihnen und bei Insider One — gemeinsam nutzen.
  • Schnittstellenentwicklung: Wir übernehmen die Anbindung von CRM, ERP, Shop-System & Co. an Insider One — inklusive der individuellen Integrationsarbeit, die den größten Teil des technischen Aufwands ausmacht. Konkret: Ihr Shop-System liefert Warenkorb- und Produktdaten in Echtzeit an Insider One, damit ein Warenkorbabbruch sofort eine passende Erinnerungs-Journey mit den betroffenen Produkten auslösen kann.
  • Schulung und Enablement: Wir schulen Ihre Teams strukturiert, damit die Plattform nach dem Go-Live selbstständig genutzt werden kann. Konkret: Ein modulares E-Mail-Template, das Ihr Team ohne Entwicklung befüllen kann.
  • Warm-up & Kampagnenunterstützung: Wir übernehmen das kontrollierte Aufwärmen Ihrer neuen Versanddomain für stabile Zustellraten und begleiten Start und laufende Optimierung der ersten Kampagnen. Konkret: Zwei Betreffzeilen im A/B-Test — die stärkere wird für alle Journeys ausgerollt.
Praxistipp

Statt nach einer pauschalen Zahl zu suchen, lohnt sich ein Kostenrahmen entlang mehrerer Fragen: Wie viele Umsysteme müssen integriert werden (z. B. CRM, ERP, PIM, Transaktionsdaten-, Coupon- oder Loyalty-System) und wie viele verschiedene Arten von Datensätzen (Account, Kunde, Opportunity, Transaktion, Coupon etc.) stecken dahinter? Wie viele Kanäle sollen zum Start aktiv sein? Wie hoch ist der Digitalisierungsgrad der bestehenden Prozesse? Und in wie vielen Marken oder Ländern soll Insider One ausgerollt werden? Diese Faktoren erklären den Großteil der Kosten- und Aufwandsunterschiede zwischen Projekten.

Die Risiken

Welche Risiken gibt es bei der Migration — und wie vermeidet man sie?

Die meisten Migrationsprobleme sind nicht technischer, sondern organisatorischer Natur. Drei Muster tauchen in der Praxis besonders häufig auf.

  • Datenverlust oder -verzerrung: Ohne saubere Mapping-Logik zwischen Alt- und Neusystem gehen historische Segmentierungen oder Präferenzdaten verloren.
  • Nicht übernommene Journey-Logik: Automatisierte Migratoren übertragen Grundstrukturen, aber komplexe Journey-Verzweigungen müssen meist manuell nachgebaut und getestet werden.
  • Fehlende Team-Akzeptanz: Ein technisch einwandfreier Go-Live nützt wenig, wenn die Marketing-Teams die neue Plattform im Alltag nicht nutzen, weil Schulung und Change Management zu kurz kamen.

Genau an diesen drei Punkten setzen wir als erfahrener Implementierungspartner an: mit einer strukturierten Bestandsaufnahme und klarer Schnittstellenplanung vor Projektstart, mit dediziertem Testing der kritischen Journeys vor dem Go-Live und mit Enablement-Formaten, die über eine reine Tool-Einweisung hinausgehen.

David Stöger, Director Delivery bei Premedia

„Die größten Verzögerungen bei Migrationen entstehen nicht durch die Technik, sondern durch unklare Datenverantwortlichkeiten im Unternehmen. Wer das vorher klärt, kommt spürbar schneller live.“

David Stöger
Director Delivery, Premedia
Die Partnerschaft

Premedia & Insider One

Insider One × Premedia

Als zertifizierter Implementierungspartner arbeiten wir seit Jahren eng mit Insider One zusammen — auf Konferenzen, in gemeinsamen Projekten und im laufenden Austausch. Ein Beispiel dafür: Gemeinsam mit Insider One und AVIA haben wir einen Vortrag auf der OMR26 gehalten.

Nächster Schritt

Insider-One-Migration mit Premedia besprechen

Wir bewerten Ihre Ausgangslage, schätzen den realistischen Aufwand ein und begleiten die Umsetzung als zertifizierter Implementierungspartner von der ersten Abstimmung bis zum Go-Live.

Beratungsgespräch vereinbaren
Quellen: Insider One (insiderone.com), Capterra, OMR Reviews, TechnologyChecker.io. Von Insider One kommunizierte Kennzahlen und Fallbeispiele stammen vom Anbieter selbst und sind nicht unabhängig verifiziert.