Die 5 Phasen
der Einführung von
3D Automatisierung

Automatisierte Bildproduktion erfolgreich im Unternehmen implementieren

In fünf Phasen zu 3D Automatisierung

3D Automatisierung ist für zahlreiche Unternehmen die flexible und effiziente Lösung zur Bildbeschaffung. Eine passgenaue Implementierung des automatisierten Workflows bildet dabei die Basis für optimale Bild-Qualität und einen reibungslosen Betrieb.

Die Einführung von 3D Automatisierung erfolgt dabei entlang von fünf Phasen:

3D Consulting
Scoping & Pilot-Projekt
Review & Ramp-up
Implementierung & Testing

Go-live

Produktbilder mit 3D Automatisierung erstellen

Produktbilder sind der entscheidende Faktor im Kaufprozess. Einhergehend mit der Relevanz von hochwertigen und vielfältigen Produktfotos sind auch die Anforderungen an die Bild-Produktion gestiegen. Eine Herausforderung, die bereits viele Unternehmen durch den Einsatz von CGI / 3D Visualisierung – also der Visualisierung von Produkten auf digitalem Weg anstatt mit Fotografie – erfolgreich lösen.

3D Visualisierung kann durch die Kombination mit intelligenten Prozessen noch effizienter gestaltet werden. Mit 3D Automatisierung – einem automatisierten Workflow für die Visualisierung von Produkten – können Produktbilder somit in sämtlichen Varianten flexibel und hochvolumig produziert werden. Sobald der Bedarf an Bildern besteht, wird die Produktion gestartet. Unabhängig davon, ob dass das Produkt physisch vorhanden ist oder bereits gefertigt wurde.

Eine Variante von 3D Automatisierung ist das Austauschen von Oberflächen: Unterscheiden sich Produkte beispielsweise nur in optischen Ausprägungen wie Farbe, Stoff oder Textur, jedoch nicht in ihrer geometrischen Grundform, kann der Prozess der Bilderstellung automatisiert werden. Dieser standardisierte Prozess ermöglicht Ihrem Marketing somit Produkte in sämtlichen Varianten in authentischen Umgebungen detailliert und zielgruppenspezifisch darzustellen. Auf diese Weise können Sie Ihre Produktbilder für jede Zielgruppe und jeden Kanal anpassen und ermöglichen Ihren Kunden dadurch, in Ihre Produktwelten einzutauchen.

3D Automatisierung bei hoher Variantenvielfalt:

Bleibt die Grundform des Produktes (Form der Bettwäsche) gleich, werden die verschiedensten Oberflächen, Muster, Textilien oder Farben durch den automatisierten Workflow auf digitalem Weg „ausgetauscht“.

3D Automatisierung mit Premedia

Der Einsatz von 3D Automatisierung ist nur dann effizient, wenn der Workflow für die automatisierte Visualisierung nahtlos an die bestehenden Marketing-Prozesse und -Systeme (Digital Asset Management, Marketing Content Management etc.) andockt. Bei Premedia beraten wir unsere Kunden deshalb unabhängig und entwickeln eine passgenaue Lösung nach deren Anforderungen. Wir führen die Integration des Workflows in ihr Arbeitsumfeld durch, erweitern diesen bei Bedarf und stellen den reibungslosen Betrieb sicher.

Der Weg zu 3D Automatisierung

Der Einsatz von 3D Automatisierung bringt viele Vorteile, wie Zeit- und Kostenersparnis oder maximale Flexibilität bei der Bildproduktion, mit sich.

Eine passgenaue Implementierung des automatisierten Workflows in das bestehende Technologie-Umfeld bildet dabei das Fundament für einen stabilen und fehlerfreien Bestellprozess sowie fotorealistische Bildqualität.

Umso wichtiger ist die Auswahl eines professionellen Partners, der die Anforderungen an den automatisierten Workflow ganzheitlich erfasst sowie dessen Implementierung umfassend und passgenau in die bestehende Technologie-Umgebung überführt.

Die 5 Phasen der Einführung
von 3D Automatisierung

Bei Premedia begleiten wir unsere Kunden bei der Einführung von 3D Automatisierung entlang der folgenden fünf Phasen. Unsere Leistungen reichen dabei von der Beratung über die Implementierung bis zur laufenden Betreuung:

3D Consulting

Phase #1: Erfassen des Automatisierungspotenzials und Definition der Anforderungen.

Scoping & Pilot-Projekt

Phase #2: Entwicklung eines Prototyps und testen des Workflows.

Review & Ramp-up

Phase #3: Umsetzung der Adaptionen und Planung der Workflow-Implementierung.

Implementierung & Testing

Phase #4: Nahtlose Integration des Workflows in bestehendes Umfeld.

Go-live

Phase #5: Aktivierung des Workflows für den laufenden Betrieb.

Phase #1:
3D Consulting

„Wie kann 3D Automatisierung mein Marketing in Zukunft unterstützen?“ – Um diese Frage zu beantworten, führt unser 3D Projektteam vor Ort eine Bestandsaufnahme der aktuellen Visualisierung von Produkten mit der Grafik- und Marketing-Abteilung durch. Gemeinsam mit unseren Kunden identifizieren wir dabei das vorhandene Automatisierungspotenzial und erfassen, welche Methoden für die Beschaffung und Erstellung der Produktbilder eingesetzt werden sowie die Abläufe dahinter.

Bei der computerbasierten Visualisierung von Produkten sind produktspezifische Merkmale maßgeblich für die spätere Bildqualität. Wir erfassen deshalb gleich zu Beginn, welche besonderen Eigenheiten das Material, die Oberfläche und die Form der Produkte mit sich bringen. Wichtige Faktoren sind außerdem die Marketing-Kanäle – Onlineshop, Katalog, E-Mail-Marketing etc. – in denen die Produktfotos eingesetzt werden. Sie geben Aufschluss über die benötigen Formate sowie die Auflösung bzw. Qualität der Bilder. Nach den produktspezifischen Aspekten werden die relevanten Eckpunkte rundum den eigentlichen Workflow geklärt.

Wichtige Fragen rundum den Workflow:

• Welche Anzahl an Bildern wird in welchem Zeitraum benötigt?
• Mit welchen Dateiformaten (bspw. CAD, 3ds Max) wird derzeit gearbeitet?
• Welche Produktdaten (CAD, Texturen etc.) sind vorhanden?
• Mit welchen Systemen (DAM, MCM etc.) werden die Produktbilder organisiert, strukturiert und verwaltet?
• Wie werden die Produktbilder importiert und für die Marketing-Kanäle verteilt?
• In welchem Zeitraum soll die 3D Automatisierung verfügbar sein?

Sobald die Anforderungen an die Produktbilder sowie die vorhandenen Potenziale erfasst wurden, definieren wir die Einsatzbereiche des Workflows sowie die nächsten Phasen der Einführung von 3D Automatisierung. Hier gilt die Regel: Je konkreter die Anforderungen an den Workflow definiert werden, desto kürzer ist die Time-to-Market.

Phase #2: Scoping & Pilot-Projekt

„Entspricht die Bildqualität der 3D Automatisierung meinen Anforderungen?“ – Ziel der zweiten Phase ist, einen 3D Workflow nach den Vorstellungen unserer Kunden zu entwickeln und damit erste Produktbilder zu produzieren. Aufbauend auf dem Soll-Bild, wird dafür ein Prototyp des Workflows erstellt. Dabei werden sämtliche vorhandene Dateien (u.a. CAD, JPEG, PNG, TIF, 3ds Max) sowie physische Material-Samples der Produkte einbezogen, ein Moodboard, welches das „Look and Feel“ der Produktbilder vermittelt, entwickelt und ein Vorschlag für den Daten In- und Output erstellt. Anhand einer Kosten-Nutzen-Rechnung erhalten unsere Kunden zusätzlich einen transparenten Einblick, welche Ressourcen für die Implementierung des automatisierten Workflows benötigt werden und mit welchen Leistungen wir sie dabei unterstützen.

In einem nächsten Schritt werden die Funktionalität und der Output des entworfenen Prototypen in der Praxis überprüft. An dieser Stelle ist die Durchführung eines Pilot-Projektes eine effiziente Methode, um aussagekräftige Ergebnisse zu generieren. Dabei werden die technischen Abläufe sowie die Anforderungen an den automatisierten Workflow bei kleinem Workload (einem Produkt oder einer Materialart) unter realen Bedingungen getestet. Anschließend wird überprüft, ob der Output – also Bildqualität und Bildformate – mit den Anforderungen übereinstimmt. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass eventuelle Optimierungen bereits frühzeitig erkannt werden.

Phase #3: Review & Ramp-up

“Wie wird 3D Automatisierung in meinem Unternehmen realisiert?“ –  Damit die Einführung von 3D Automatisierung anhand einer Zeitleiste geplant werden kann, müssen zuerst folgenden Kriterien dem Soll-Bild entsprechen:

Die Funktionalität des Workflows
Der Daten-Input und der Daten-Output
Die Bildqualität und die Bildformate
Die Durchlaufzeiten für die Bildproduktion

Um dies sicherzustellen, wird das Feedback von allen am Pilot-Projekt beteiligten Personen eingeholt und der Prototyp des Workflows entsprechend angepasst.

Als zweiter Schritt wird die Realisierbarkeit des Projektes und die nahtlose Integration in die bestehenden Systeme sichergestellt. Dafür wird ein Konzept für den finalen Workflow – mit sämtlichen Produkten, Oberflächen, Materialen, Freistellern und Milieus – sowie ein Projektplan mit den Kosten für die Implementierung entwickelt und mit unseren Kunden abgestimmt.

Im letzten Schritt – dem Ramp-up – trifft unser 3D Team alle notwendigen technischen und grafischen Vorbereitungen für die Implementierung des Workflows und koordinieren die zeitlichen Abläufe mit den zuständigen Personen auf Kundenseite.

Phase #4: Implementierung & Testing

“Wie wird 3D Automatisierung in meinem Unternehmen eingeführt?“ – Die Implementierung des finalen Workflows erfolgt in enger Zusammenarbeit unserer 3D Experten mit den zuständigen Ansprechpartnern auf der Kundenseite.

Die notwendigen Schritte werden dabei individuell an das bestehende Umfeld angepasst, um den ungestörten laufenden Betrieb sicherzustellen. Nachdem unsere 3D Experten die Schnittstellen zwischen den bestehenden Systemen und dem automatisierten Workflow hergestellt haben, wird ein abschließender Testlauf durchgeführt.

Anhand des vordefinierten Bestellprozesses werden die Input-Dateien Schritt für Schritt an unsere 3D Experten übermittelt. Diese überprüfen die Input-Dateien auf eventuelle Fehler, führen den finalen Bestellvorgang durch und übermitteln die fertigen Bilddateien. Ist der Testlauf abgeschlossen, erfolgt eine finale Feedbackschleife und die letzten Adaptionen für die reibungslose Visualisierung der Produkte werden umgesetzt.

Phase #5: Go-live

“Was sind meine ersten Schritte mit 3D Automatisierung?“ – Der Workflow ist aktiv und bereit für laufende Bestellungen. Nun gilt es, einen Onboarding-Prozess rund um das Thema 3D Automatisierung festzulegen. Bei den ersten Schritten sowie für bei der laufenden Betreuung oder für Soforthilfe bei fehlerhaften Input-Dateien steht unser 3D Team jederzeit zur Verfügung.

Die größten Herausforderungen bei der Einführung von 3D Automatisierung

Der Weg zur computerbasierten Bilderstellung wird von den verschiedensten Herausforderungen begleitet. Die häufigsten Fehler bei der Einführung führen dabei nicht nur zu unzureichender Bildqualität, sondern verursachen zusätzlich hohe Kosten und Zeitaufwände. Die größte Fehlerquelle stellt dabei die erste Phase der Einführung – das 3D Consulting – dar:

• Eine unzureichende Bewertung des Automatisierungspotenzials wirkt sich negativ auf die Effizienz des Workflows aus.

• Eine isolierte Betrachtung von Bildautomatisierung führt zu einer längeren Time-to-Market, da zusammenhängende Prozesse und Systeme (DAM, CMS etc.) im Nachhinein optimiert werden müssen.

• Mangelndes Know-how führt zu schlechter Bildqualität (verfälschte Farben, falsche Skalierungsverhältnisse, Verpixelungen, Verzerrungen etc.) und verursacht zusätzliche Feedback-Schleifen und Kosten.

Unser Fazit

Vom 3D Consulting über die Implementierung bis zum Go-live – in jeder Phase der Einführung von 3D Automatisierung braucht es spezifisches Know-how. Die Wahl eines professionellen Partners mit umfassender Erfahrung ist daher die Basis für die erfolgreiche Umstellung auf eine automatisierte Bildproduktion. Hohe Variantenvielfalt – durch Farbe, Material, Textur – bei gleichbleibender Grundform stellt dabei eines der häufigsten 3D Automatisierungs-Szenarien dar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden der Bildbeschaffung (Fotografie, Bildretusche, Hersteller-Bilder) ermöglicht 3D Automatisierung maximale Flexibilität (unabhängig von Wetter, Zeit, Location, vorhandenes Produkt) und ein hohes Maß an Effizienz bei der Bildproduktion.

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Sarah Jutz, BA MSc

Sales Manager

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